Gebäudemanagement-Netzwerk

 

Für die Vermittlung von Video- und Audiosignalen zwischen den Häusern war weiterhin eine netzwerk-basierende Übertragungstechnik gefordert, die in das Leitsystem zu integrieren war.

 

Als Kommunikationsprotokoll zwischen den Leitsystemen war das SHP-TON Format gefordert, für die GSA- und Videotechnik eine Reihe unterschiedlicher Schnittstellen.

 

Ein Hauptproblem bestand in der vorhandenen Technik verschiedener Hersteller, die es zu verküpfen galt. In jedem Haus wurde ein autarkes PVis-System eingerichtet und mit den entsprechenden Datentreibern ausgestattet.

 

Die zwei übergeordneten Leitstellen wurden als Server eingerichtet und stehen somit in allen Häuser über das Netzwerk zur Verfügung.

 

Die netzwerkweite Übertragungstechnik wurden durch PVis-NetVideo Systeme realisiert. An jedem Ort wurden zwei Server installiert; in den übergeordneten Systemen zusätzlich jeweils zwei Empfänger. Die Verbindungssteuerung erfolgt zentral an den Empfangssystemen und wird über die PVis-Server abgewickelt.

 

Die Leitebene muss lokale und netzwerkweite Verbindungswege erkennen und entsprechende Massnahmen zur Weiterleitung der Audio- und Videosignale vornehmen. Die Häuser arbeiten dabei autark und nehmen nur Kontakt zu den Leitstellen auf, wenn eine Verbindung über die Gebäudegrenze hinaus aufgebaut werden muss. Da die vorhandenen Leitsysteme über keine intelligenten Routingfunktionen verfügen, musste die gesamte Funktionalität innerhalb des PVis-Systems realisiert werden.